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Malaria

Malaria ist in Afrika, Asien und Südamerika weit verbreitet.

Plasmodien, parasitäre Einzeller, sind die Verursacher der Krankheit. Bei Menschen sind vier Plasmodienarten bekannt. Sie werden durch Stechmücken übertragen. Diese Mücken sind nur in den Abend- und Nachtstunden aktiv. Besonders gefährlich ist die Infektion mit Plasmodium falciparum, das die Malaria tropica verursacht. Diese schwere Form der Malaria kann unbehandelt zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen.

Die Krankheit verläuft mit Fieber, aber auch Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall und Erbrechen können auftreten. Bei Fieber oder gesundheitlichen Problemen den Arzt immer auf vorangegangene Auslandsaufenthalte hinweisen. Rechtzeitig behandelt ist eine Malaria in der Regel heilbar.

Gegen Malaria ist heute noch kein kommerzieller Impfstoff erhältlich.

Durch Schutz vor Mückenstichen (Expositionsprophylaxe) z. B. körperbedeckende Kleidung, insektenabwehrende Mittel, Insektizide, Moskitonetz und mit Hilfe einer medikamentösen Prophylaxe (Chemoprophylaxe), kann das Risiko an einer Malaria zu erkranken deutlich gemindert werden.